Wie sich Rednerideale wandeln und Frauen durch Reden Geschichte schreiben

Shownotes

„Männer wollen wirken, Frauen wollen gefallen.“ Das ist nicht die Meinung von Dr. Lily-Tonger-Erk, sondern eine der unterschiedlichen Zuschreibungen, die Redeauftritte von Frauen und Männern im Laufe der Geschichte erhalten haben. Welche Rolle spielten Frauen in der Geschichte der Rhetorik? Was galt als weiblicher Redestil? Wie sollten sich Frauen verhalten und wie beeinflussen diese Sichtweisen noch heute unsere Rezeption von Frauen auf Bühnen? All diese Fragen beantwortet die Wissenschaftlerin Dr. Lily Tonger-Erk. Sie ist Vertretungsprofessorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Trier und forscht und lehrt u.a. zu Rhetorik und Bildungsgeschichte von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Im Podcast erfahrt ihr

  • Was es bedeutet, wenn das Reden als Kunst aufgefasst wird,
  • Ob Rhetorikratgeber nutzen oder nicht,
  • Was Vorbilder bringen und welche ihr euch suchen solltet,
  • Und wie jede Rede immer auch die Geschichte verändern kann.

Let’s get loud, ladies!


Über Dr. Lily Tonger-Erk

Lily Tonger-Erk: Actio. Körper und Geschlecht in der Rhetoriklehre, Berlin, New York: de Gruyter 2012

Lily Tonger-Erk, Prof. Martina Wagner-Egelhaaf: Einspruch! Reden von Frauen, Stuttgart: Reclam 2011

Cornelia Topf: Rhetorik für freche Frauen. Redline 2005

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