Rhetorik ist alles – Dr. Jane Bormeister ist zu Gast
Shownotes
In dieser Episode von „Mehr Rock auf der Bühne“ spreche ich mit Dr. Jane Bormeister – Sprechwissenschaftlerin, Psycholinguistin, Inhaberin des Ateliers für Rhetorik in Berlin und Professorin für Soziale Arbeit.
Jane sagt: „Rhetorik ist alles“ – und meint damit: Unsere Ideen und Vorträge entfalten ihre volle Wirkung erst dann, wenn wir Körper, Stimme und Gestik bewusst einsetzen. All das steuert, wie Menschen das Gesagte wahrnehmen und bewerten. Wir sprechen darüber, warum Rhetorik nichts Elitäres ist, sondern ein Handwerk, das jede und jeder nutzen kann, um Inhalte so zu vermitteln, dass sie wirklich ankommen.
Jane bringt dazu auch jede Menge Wirkungsstudien mit. So werden Frauen und Männer in ihrem Führungsverhalten anders bewertet. Was bei Männern gut ankommt, reicht bei Frauen noch lange nicht. Umso wichtiger, sich genau mit solchen Erkenntnissen auseinanderzusetzen.
Höre rein und erfahre:
- Warum Rhetorik für Expertinnen so wichtig ist und warum Fachwissen allein auf der Bühne nicht reicht
- Weshalb wir alle ständig bewertet werden und wie sich die Bewertung von Frauen von der von Männern unterscheidet
- Was Studien über Gestik zeigen: wie sie dein Denken, deine Präsenz und die Wirkung auf dein Publikum beeinflussen
- Wie du deine eigene natürliche Gestik findest und sie dann bühnenreif einübst
- Wie du kurze Vorstellungen, Pitches oder Projekt-Intros mit einem einfachen Storytelling-Rahmen so aufbaust, dass dein Publikum dir wirklich folgt.
Let's get loud, ladies!
Infos zu Jane und den Studien
https://janebormeister.de/
Janes Blog: https://captainrhetoric.substack.com/
https://www.linkedin.com/in/dr-jane-bormeister-aa78121a2/
Nonverbal Behavior, Gender, and Influence: https://www.researchgate.net/publication/227508204_Gender_and_Social_Influence
Studie zu Gesten: https://www.researchgate.net/publication/260759628_How_gesture_works_to_change_our_minds
Infos zu Spiraldynamik: https://spiraldynamik.com/
Über "Mehr Rock auf der Bühne"
hr seid begeistert und möchtet, dass noch mehr Frauen von den Gesprächen, Tipps & Tricks profitieren? Dann schenkt dem Podcast Sichtbarkeit: Abonniert ihn und gebt der Episode fünf Sterne auf Apple Podcast, Spotify & Co. Liked, kommentiert und diskutiert auf Instagram und LinkedIn! Für mehr Rock auf der Bühne! https://mehrrockaufderbuehne.podigee.io/
Transkript anzeigen
00:00:05:
00:00:15: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Mehr Ruck auf der Bühne, dem Podcast für mehr Frauen auf beruflichen Bühnen und für mehr weibliche Redekonst.
00:00:24: Heute spreche ich mal wieder mit einer echten Rhetorik-Experten.
00:00:29: Dr.
00:00:30: Jane Bormeister ist zu Gast.
00:00:31: Sie hat Sprechwissenschaft und Psycholinguistik in München studiert sowie Kulturwissenschaften und komplementäre Medizin in Frankfurt oder sie ist Inhaberin des Ateliers für Rhetorik in Berlin, außerdem Professorin für Sozialpädagogik Management an der Internationalen Berufsakademie in Berlin.
00:00:49: und sie sagt, Rhetoric isst alles.
00:00:53: recht hat sie?
00:00:54: Und darüber wollen wir sprechen!
00:00:55: Herzlich willkommen Jane Bormester.
00:00:58: Hallo Daniela, ja herzlichen Dank für die tolle Intro.
00:01:01: Ich freue mich!
00:01:02: Ja ich freu mich auch und da ich ja schon so ein paar Stichpunkte aus deinem Lebenslauf genannt habe und dass er auch immer so spannend ist was man alles studieren kann, Sprechwissenschaften und Psycholinguistik – Was lernt man da?
00:01:16: Also vereinfacht kann man es übersetzen.
00:01:18: Psycho…was hat man an Ideengedanken im Kopf?
00:01:22: Und zehn Zentimeter später, Linguistik.
00:01:25: Was kommt dann aus dem Mund raus?
00:01:27: Also wie beeinflussen wir ... Wie werden wir beeinflusst oder man könnte auch sagen manipuliert oder wie manipulieren wir?
00:01:35: das ist was mich beschäftigt und das eine ist eben das Wort und das andere ist noch viel mehr über Körper, über Stimme, über Emotionalität, über Kopfkino also alles was Menschen beeinflußt.
00:01:49: Das klingt super spannend.
00:01:50: Warum hast du dir diesen Studiengang ausgewählt damals?
00:01:55: Damals, vor langer Zeit.
00:01:57: Spannende Frage also.
00:01:59: die ist ein kleiner Weg dahin.
00:02:02: ich saß Ich hatte ein soziales Jahr in Paris gemacht und das war Ich war da, ich weiß nicht ob du dich erinnert hast.
00:02:13: Gab es noch diese grünen Studienführer?
00:02:15: Kennst du die noch so dicke?
00:02:18: Also ich war ja schon mehr oder weniger bereit aber ich wusste nicht mehr der Grün ist... Aber man hat da geblättert, oder?
00:02:23: Ja,
00:02:24: so dickelgrüne Studienfecher und da habe ich geblattert!
00:02:28: Da saß ich in Paris mit meinem Zimmerchen und hab geblättert und dachte meine Güte jetzt musste gleich wieder zurück.
00:02:33: und was studiert man
00:02:34: da?!
00:02:35: Und da wollte Sprächen, Kommunikation studieren und hab gedacht Phonetik klingt ganz gut.
00:02:42: Und bin nach Hamburg gegangen, habe da die fantastische Dr.
00:02:47: Monika Hain kennengelernt im Phonetic Studiengang und dann war es mir aber zu physikalisch und ich hatte eine Vorlesung und da ging es um Psycholinguistik und da dachte ich das will ich werden.
00:03:02: und dann bin ich nach München gegangen.
00:03:04: Du bist einmal von Hamburg dann nach München runter und wir grüßen natürlich Monika Heyn, die war ja auch schon hier zu Gast im Podcast.
00:03:11: Dann habe ich gesehen fand ich auch super spannend.
00:03:13: du hast in deiner Dissertation zum Thema Rednerinnen und Redner mit Lampenfieber geschrieben beziehungsweise die auch untersucht.
00:03:21: und da dachte ich direkt Lampenfieber ist das Thema.
00:03:25: wenn Menschen die auf der Bühne stehen dürfen sollen müssen Dann ist ja immer so ein Thema, wie geht man mit Lampenfieber um?
00:03:32: Was war dein Gedanke als du das untersucht hast.
00:03:38: Ich habe dann schon, ich glaube so zehn, fünfzehn Jahre in meinem Beruf gearbeitet also im Bereich Rhetorik Coaching und hab festgestellt dass gerade Fachleute Expertinnen Experten die wirklich viel zu sagen haben aber in so besonders exponierten Redesituationen wie auf dem Schlauch wissen nicht, was sie sagen.
00:04:00: Wie sie stehen?
00:04:01: Wie sie gucken?
00:04:02: Wie Sie laufen?
00:04:02: Wie sich gestikulieren sollen?
00:04:04: Alles, was Sie wissen ist auf einmal irgendwie vom Universum verschluckt worden.
00:04:09: und das hat mich interessiert.
00:04:10: Dass Stauköpfe offensichtlich so einen inneren Antrieb-Ergäts haben aber dass dann sprechen manchmal total kompliziert werden kann.
00:04:20: Dass man nicht mehr die richtigen Worte findet, dass man Blackout hat, dass die Stimme wegrutscht... sehr über sich selber ärgert, dass der Körper nicht mehr funktioniert.
00:04:30: Bis hin auch man schläft nicht mehr und kann nicht mehr essen.
00:04:34: also alles körperliche rutscht durcheinander und das hat mich fasziniert.
00:04:38: Und in geschützten Räumen fragt man die Expertinnen und Experten wenn sie im geschützen Büro sind erzähle doch mal dann sind Sie in der Lage ganz locker und souverän zu antworten.
00:04:49: aber sobald ein Mikro eine Kamera einen Publikum vor einem sitzt verändert sich irgendwie das ganze sprechen.
00:04:57: Und das wollte ich wissen, was passiert denn da?
00:04:59: Ja und wie hast du das dann untersucht?
00:05:04: Ich habe deren Herzraten-Variabilität gemessen also wollte wirklich wissen was passierte eigentlich körperlich hab auch Cortisol gemessen, hab Rednerinnen, Redner, Publikum befragt und hat die Daten übereinander gelegt und Tools entwickelt die Rednerinnen und Rednern helfen, den Stress besser zu managen.
00:05:25: Da reden wir gleich mal drüber was dann das Ergebnis davon war wenn wir über deinen Atelier für Rhetorik sprechen.
00:05:33: aber vielleicht kannst du so ein bisschen chronologisch auch nochmal erzählen wie dein Weg weiter ging.
00:05:38: also ich habe ja gesagt Sprechwissenschaft, Psychologenistik jetzt waren wir schon ein bisschen weiter.
00:05:43: da warst du quasi schon in Rhetoric tätig.
00:05:45: Wie ging es dann weiter?
00:05:47: Wie wird man das, was du so bist?
00:05:49: Also ich bin da nach München gegangen und da musste man sich im Hauptstudium entscheiden, will man mehr in die klinische Richtung oder mir in die rhetorische Richtung gehen.
00:05:59: Und für mich war ganz klar, ich gehe in die Klinische Richtung!
00:06:02: Ich finde es viel spannender, ich geh ins Krankenhaus mache dann Sprach, Diagnostik, Therapiarbeit in der klinischen Linguistik und eine Kommilitonin wollte unbedingt in die rhetorische Richtung gehen und es gab eine, wir wurden super einige Studierende von uns.
00:06:20: Wurden damals supervidiert.
00:06:22: man konnte dann am Institut Seminare für Studierenden machen, wurden von Lehrkräften begleitet und dann so zu kleinen Trainerinnen und Trainern ausgebildet also wirklich im kleinsten Rahmen.
00:06:35: aber eine Freundin von mir wollte das machen und ich hatte irgendwie ne Freistunde und war mit in dem Gespräch dabei und am Ende hat der Professor gesagt ja Du machst schon mit Jane, oder?
00:06:47: In der Rhetorik.
00:06:49: Nein!
00:06:51: Auf keinen Fall... Aber die beiden haben mich überredet und dann bin ich tatsächlich reingesprungen- oder reingeschubst worden in die Rhetorie.
00:07:01: Also erst am Institut hab' dann im Hauptstudium den Schwerpunkt doch weil es interessant ist.
00:07:06: Ich habe so viel Angst gehabt.
00:07:08: also ich glaube ich selber kennen alle Symptome diese in der Literatur beschrieben gibt über Lampenfieber.
00:07:13: Ich kenne wirklich alles Aber hatte gleichermaßen die Faszination, warum funktioniert es manchmal gut und warum funktioniert sprechen manchmal überhaupt nicht.
00:07:24: Das hatte mich schon immer diese Gradwanderung fasziniert.
00:07:27: Und ich hatte das Glück eben auch wirklich tolle Supervisionen am Institut zu bekommen.
00:07:34: Dann habe ich mit dieser Freundin so kleine studentische Seminare am Studierendenwerk gegeben und dann später für die Krankenkasse Und so ist es dann entstanden.
00:07:48: Wie bist du nach Berlin gekommen?
00:07:50: Ich bin ja Berlinerin und irgendwann hat die Heimat gerufen.
00:07:58: Hast du deinen Atelier für Rhetorik gegründet?
00:08:00: Immer noch nicht, immer!
00:08:04: Dann war ich in Berlin, hatte in München tolle Seminarerfahrungen.
00:08:10: War dann aber alleine in Berlin und hatte keine Jobs, keine Kolleginnen, keine Kollegen.
00:08:16: Und dann hat Monika ein – die ist ja total wichtig gerade in der Geschichte merke ich!
00:08:21: Dann hat Monica Hein gesagt, liebe Grüße Mo, dass es einen Verein für Sprechwissenschaftler, Sprecherzieher und Rhetoriklehrer in Berlin Brandenburg gibt.
00:08:31: Und den Verein habe ich kontaktiert.
00:08:33: Habe Eber hat, wie dich kennengelernt, der der Vorsitzende damals war und das war dann tatsächlich gegen... Das war total entscheidend diesen diesen Menschen, diesen Mann kennenzulernen.
00:08:47: Weil wir haben zwanzig Jahre miteinander gearbeitet.
00:08:51: Er hat mich dann unter seine Fittiche genommen und ich hab die besten Tools- und Tricks aller Zeiten von ihm gelernt.
00:08:58: Und meine Leidenschaft, die schon da war aber die dann wirklich endgültig für Rhetorik ausgebrochen ist ... Von ihm sind die Funken geflogen.
00:09:07: Hast du in der Zeit schon selbstständig Trainings usw.
00:09:11: gegeben?
00:09:12: Ganz genau, also wir hatten beide getrennte Geschäfte und haben aber auch sehr viel zusammengearbeitet.
00:09:18: Und dann, zwanzig achtzehn war es glaube ich, dass ich hier Räume bei mir ums Eck gefunden habe.
00:09:25: Dann hab' ich mein Atelier für Rhetorik aufgemacht.
00:09:32: Jetzt sagst du ja selber der Eber hat wirklich so ein wichtiger Mann war und dein Mentor.
00:09:42: Ganz viel aus zu verstehen, was hat denn so besonders gemacht?
00:09:46: Ich muss auch gestehen.
00:09:47: Ich kannte ihn vorher nicht bis ich das bei dir dann gelesen hatte.
00:09:51: Was hat er verkörpert?
00:09:53: Was hat der gelehrt?
00:09:54: Warum warst du so fasziniert?
00:09:57: Super Frage.
00:09:58: Ich war wirklich von Anfang an fasziniert, weil ich kam ja dann grad vom Studium und im Studium ist alles theoretisch und akademisch und wissenschaftlich und manchmal nicht so ganz praktikabel und nicht so Ganz lösungsorientiert Und auch nicht ganz lustig.
00:10:15: lustig ist Studium auch nicht immer und bei ihm kam alles zusammen super hoher Pragmatismus Lösungsorientiertheit Plus, plus Witz.
00:10:27: Und er hat es irgendwie geschafft wirklich Menschen zu analysieren und ihnen individuell passende Tools zu geben.
00:10:38: Dass sich dann Menschen im Reden sicherer besser Souveräner fühlen und kommunikativ mehr erreicht
00:10:45: haben.".
00:10:46: Also war's dann eher seine Person oder hatte Hey, jetzt gibt's ja wahrscheinlich Rhetorik-Instrumente wie sie es nun mal gibt.
00:10:54: Oder hat der ganz andere Ansichten gehabt als andere?
00:11:00: Also er war selber auch Sprechwissenschaftler und Rhetoriclehrer von der Ausbildung.
00:11:05: also er hat schon von der Pieke auf gehabt und du musst dazu wissen in der Geschichte der Sprechwissenschaft.
00:11:11: wir hatten vor dem zweiten Weltkrieg sehr gute in Deutschland, Sprechwissenschaftler und Sprecherzieher.
00:11:21: Und das waren quasi alles mit auch seine Lehrer gewesen.
00:11:25: Dann hat ihnen das Dritte reicht.
00:11:26: dann kam Rhetorik in einen schwierigen Ruf.
00:11:31: aber das Grundhandwerkszeug Das ist schon das Interessante dass manchmal wie soll ich sagen?
00:11:37: Manchmal glauben Menschen mein Gott die Stimme die Ich hab die habe ich halt da kann man nichts verändern und In der Stimme du weißt es ja am besten denn je la Da ist so viel Potenzial auch für den Lein Und es gibt so ein paar gezielte Kniffs und Tricks.
00:11:51: Man kann ja nicht als Managerin oder Manager jetzt lange eine Schauspiel-Ausbildung machen, aber er kam eben auch mit aus dem Theater, aus der Sprechwissenschaft, aus dem Akademischen... ...und diese Mischung war schon das total Interessante.
00:12:03: also was verspieltes, was künstlerisches, was akademisches Das war eine ganz eigenartige Mischungen die er mitgebracht hat und eben dieser gepaart mit diesem hohen Pragmatismus.
00:12:16: Jetzt hast du gesagt, ah er hat auch Sprechwissenschaften studiert.
00:12:23: Was macht das wenn du das auch studiert hast?
00:12:27: Weil es klingt so dann hat man noch mal eine andere Basis oder ein anderes Verständnis.
00:12:33: was lernt also?
00:12:34: wenn ich jetzt so einen Rhetoriktrainerin und Trainer denke die haben ja nicht immer das auch Studiert was lernte man da?
00:12:40: oder was ist das was nochmal eine andere Ansicht auf das Thema dann vielleicht bedeutet
00:12:46: Ich glaube, in meinem Bereich oder generell im Bereich Coaching- oder Kommunikation-, Rhetorikezeit schnell bestimmte Methoden oder Ansätze die eben individuell super funktionieren.
00:13:02: Und wissenschaftlich würde man sagen ja aber und da überhaupt erst mal so das ist ja das Schöne.
00:13:09: auch am akademischen Ansatz Man lernt viele Ansätze kennen.
00:13:12: ohne sich jetzt konkret auf eine Seite zu schlagen hat mich, ich glaube dieser Ansatz ist für mich der Interessante.
00:13:20: Auch bestimmte Herangehensweisen kennen zu lernen.
00:13:25: wie funktioniert das menschliche Sprechen?
00:13:27: Wie funktioniert menschlich Kommunikation?
00:13:30: und dass erst mal relativ breit in der Breite angelegt zu bekommen um es dann irgendwann wieder individuell zu fokussieren.
00:13:39: So ein bisschen vergleichbar wie bei Ärzten und Ärztinnen.
00:13:41: weißt du, In der erste Ausbildung lernst du so ein allgemeines Fundament und dann schlägt man sich vielleicht auf eine bestimmte Spezialisierung in eine bestimmten Richtung.
00:13:52: Also in einer bestimmte Richtung ja sowieso, aber vielleicht part man das da noch mit Osteopathie oder Homöopathie?
00:14:02: Mit irgendwas anderen, mit dem man sich dann nochmal besonders identifiziert.
00:14:06: So ähnlich ist es ... würde ich sagen, in meinem Bereich genauso.
00:14:10: Man lernt erst mal so ein breiteres Fundament und dann schaut man okay was schnackelt denn nochmal besonders?
00:14:17: Jetzt hast du ja gesagt ihr habt zusammengearbeitet.
00:14:20: was hat er denn in dir gesehen?
00:14:22: Ich gehe mal davon aus da waren viele andere die den auch fasziniert mit dem mit denen er auch hätte arbeiten können.
00:14:30: aber er hat ja mit dir gearbeitet.
00:14:32: Ja das stimmt.
00:14:34: Ich glaube, er würde jetzt sagen... Er hat schon auch mit vielen anderen zusammengearbeitet.
00:14:41: Aber es hat nie so richtig funktioniert und in meinem Job ist das ja eine sehr vertrauensvolle Arbeit wenn du mit jemandem zusammen arbeitest.
00:14:51: Und ich glaube, dass passt halt einfach nicht immer.
00:14:55: also rein vielleicht rein professionell oder auch rein menschlich, ist so wie Beziehungen.
00:15:03: Beziehung gehen sind nicht immer ganz leicht, wenn sie ein bisschen länger gehen und intensiver sind um beim Zusammenarbeit natürlich genauso also dass dann irgendwelche ja vielleicht auch bestimmte Sachen Jobs weggeschnappt wurden.
00:15:21: das kann dann eben alles manchmal passieren, wenn man mit jemandem zusammenarbeitet.
00:15:25: Und wir hatten von Anfang an – ich weiß nicht wieso, weshalb, warum aber es war von Anfang am sehr vertrauensvoll und bis zum Schluss.
00:15:35: Ist dann vielleicht auch manchmal so eine Magie oder Energie zwischen zwei Menschen?
00:15:41: Ja genau, irgend sowas in der Hand.
00:15:43: Jetzt hast du erzählt ihr habt ein Rhetorikprogramm entwickelt.
00:15:46: ist das das nachdem Du heute auch noch coacht und ausbildest?
00:15:52: Ja, und ich habe es ergänzt und ersetzt.
00:15:56: Also Eberhard Wittig war schon sehr auch auf Stimme, auf eine bestimmte Körperlichkeit beim Sprechen fokussiert.
00:16:04: also zum Beispiel jetzt G-Stick Training Haltungstraining Gehlauftraining Und ich hab's dann später nochmal etwas vertieft, sagen die Masoos.
00:16:18: Mich hat dann noch mehr interessiert wie steh grade oder mach dich groß?
00:16:23: Oder sei präsent auf der Bühne.
00:16:25: und da hab ich mich irgendwann gefragt ja wie mache ich mich denn groß auf der bühne?
00:16:29: wo fängt man denn an?
00:16:30: beim Kopf in den Schultern im Becken in den Füßen?
00:16:35: und danach habe ich eine Ausbildung zu Spiraldynamik gemacht also in der Bewegungslehre.
00:16:42: Bewegungslehre für Physios und für Tänzerinnen, Tänze.
00:16:47: Und hab da auch noch mal genauer geguckt.
00:16:49: okay wie geht denn jetzt eigentlich Biomechanik?
00:16:51: Wie steht man so auf der Bühne?
00:16:53: weil sobald Körperlichkeit ins bewusste Gerät passieren manchmal so einartige Sachen.
00:16:59: wenn ich dir zum Beispiel sagen würde Daniela lauf mal jetzt zehn Meter so natürlich du kannst von A nach B mach nichts anderes Und auf einmal fangen an irgendwelche eigenartigen Bewegungen zu passieren.
00:17:13: Es kann sich jeder auch ganz gut vorstellen, mach mal oder gestikulier doch mal natürlich.
00:17:17: Mach mal jetzt ganz natürlich!
00:17:19: Ja da würde gar nichts gehen ja.
00:17:21: Und schon fängt das Gehirn an zu rattern und es raucht und qualmt aber man weiß nicht mehr was ist jetzt natürlich?
00:17:28: Wir haben da so einen kleinen blinden Fleck.
00:17:30: Was ist meine natürliche Geste?
00:17:32: Was ist mein natürlicher Haltung?
00:17:34: Und neben dieser Natürlichkeit hat mich dann eben noch das biomechanische interessiert.
00:17:40: Na okay, aber was ist es jetzt eigentlich?
00:17:43: Also wie... Was braucht der Körper?
00:17:44: Wie stehen wir aufrecht?
00:17:46: Wie sind wir präsent?
00:17:47: und diese Facette habe ich dann noch mit dazu gebracht und dann eben auch das Thema mit dem Lampenfieber.
00:17:56: Siehst du bei Menschen ob die durch so eine Schule wie eure oder jetzt deine gegangen sind oder Schauspieltraining hatten?
00:18:05: siehst du das sofort?
00:18:07: kann man das sehen?
00:18:11: Das ist eine gute Frage.
00:18:13: Ich glaube manchmal ja, manchmal nein.
00:18:15: Manchmal sieht man es, wenn es auch gerade noch ein bisschen in der Anfangsfakt... Nehme doch mal!
00:18:21: Wenn es so ein bisschen steif zu Beginn ist, wo man sieht ... Du musst dir meine Arbeit auch so vorstellen wie Autofahren lernen.
00:18:31: Wenn wir uns alle vorstellen, wir sitzen jetzt in der ersten Lektion im Auto und jetzt müssen wir lernen wo ist die Kupplung?
00:18:37: Wo ist die Bremse?
00:18:37: Wo muss Gas nach vorne gucken?
00:18:39: Nach hinten gucken?
00:18:40: Nirgendwo auffahren.
00:18:42: Und zu Beginn jeder von uns wirkt ja mal das Auto ab.
00:18:47: aber wenn ich dich heute frage hey Daniela wo ist denn die Brennze und Kuppelung und Gas dann wirst du auch sagen ja keine Ahnung!
00:18:54: Ich fahre doch nur Auto.
00:18:55: Das Gleiche ist, was kommunikativ mit uns passiert.
00:18:59: Wir haben eine Art blinden Fleck über unsere Wirkung.
00:19:04: Gestik, Mimik und Blickkontakt.
00:19:06: Wie stehe ich?
00:19:07: Wie kucke ich?
00:19:09: Und in dem Moment, wenn wir sie in der Phase Eins-Lektion eins wie beim Autofahren bewusst machen,
00:19:15: ist
00:19:15: alles immer ein bisschen komisch und noch nicht organisch oder es fühlt sich nicht authentisch an, wie man so schön sagt Aber auch vergleichbar wie beim Autofahren, wenn man bestimmte Prozesse bewusst macht und sie wiederholt.
00:19:30: Dann wird es irgendwann flüssiger und organischer und fühlt sich dann noch authentisch an.
00:19:36: Ich habe deswegen auch gefragt weil ich so bei mich selber gedacht und weil du auch so Körper und Haltung und ich dachte man sieht ja manchmal Fotos und denkt ach guck mal da haste die Schultern fallen lassen Und man denkt, da hatte ich nicht meinen Bühngang.
00:19:53: Wahrscheinlich ist eine Antwort jetzt zu sagen ja das lernt man dann wie Autofahren dass man eine bestimmte Haltung hat.
00:19:59: und deswegen habe ich so gedacht gibt es dann sowieso einen ungeschliffener Diamant.
00:20:05: So laufen alle wenn sie einfach nie sich bewusst gemacht haben wie man läuft oder wie man steht und wie man seinen Körper benutzt.
00:20:14: Das sind die anderen die das wissen.
00:20:16: Ja, deswegen habe ich so
00:20:18: drauf.
00:20:18: Ich hatte tatsächlich einen Schlüsselmoment jetzt wenn du das noch so weiter skizzierst.
00:20:22: Das war...ich hatte gearbeitet und wir hatten dann irgendeiner Rede gearbeitet.
00:20:26: es ging um, ich glaube irgendeine Betriebsratsrede.
00:20:30: Es waren ein Riesenpublikum imaginiert also vor tausend Leuten und wir haben das geprobt Und die Rede das funktionierte dann alles.
00:20:36: Also wir hatten da eben so aufgebaut Mikro und Podium und die Betriebesräte dann haben ihre Rede gehalten soweit gepasst.
00:20:46: Und dann hatten wir quasi wie beim Theater eine Generalprobe und die Betriebsräte sind nach vorne gelaufen, und ich dachte was machen Sie denn da?
00:20:55: Wie schlumpfen sie denn nach
00:20:57: vorne?!
00:20:58: Und dann straften sie sich vor dem Mikro und haben präsent charismatisch das präsintiert.
00:21:04: und sobald der Text beendet war, hast du wirklich körperlich gesehen es sank alles zusammen!
00:21:09: Und sie schlunzten dann genauso wie sie gekommen waren zurück.
00:21:14: Das hat mich fasziniert, weil ich dachte das ist ja so selbstverräterisch.
00:21:18: Aber in gleichermaßen war ich zu Beginn, dachte ich aber mein Gott wie lernt man jetzt laufen?
00:21:24: Wie lernen wir reden, wie lernen wir laufen?
00:21:26: und das hat mich dann wirklich interessiert.
00:21:28: Ja wie geht denn jetzt eigentlich laufen?
00:21:30: wo, wo fängt man an?
00:21:33: was es jetzt?
00:21:34: ein aufrechter Gang was machen die Arme die Hände die Schultern die Füße?
00:21:38: Und wer da tiefer eintauchen möchte, Spiraldynamik ist wirklich ein faszinierendes Konzept.
00:21:43: Nicht zu verwechseln mit Spiral Dynamics – ich glaube das ist irgendwas ... ... spirituell, ich habe mich nie weiter mit beschäftigt aber... Ich meine wirklich das Physiokonzept Spiraldynamic.
00:21:55: Wenn du dann vielleicht hast du ja einen Buch oder so, das können wir in die Show Notes packen?
00:21:59: in die Beschreibung.
00:22:00: Das wäre ganz cool!
00:22:02: Gibt es für dich einen Menschen, den wir alle irgendwie dann auch im Kopf haben?
00:22:08: Wo du sagst das ist ein richtig gut ausgebildeter, rhetorisch geschulter Mensch.
00:22:12: ich habe immer gleich Barack Obama am Kopf aber wir sind ja hier bei Maroc auf der Bühne.
00:22:16: vielleicht fällt dir auch eine Frau ein wo du sagest oh das ist so ne Haltung und die hat das wirklich trainiert und das ist toll.
00:22:24: Also wo man auch weiß, es ist trainiert und nicht.
00:22:28: Da kommt vielleicht noch mal drauf dieses Menschen denken ja auch immer Charismas angeboren und Rhetorik ist angeboren und dann hat man das oder eben nicht.
00:22:36: Das denkt man ja schnell bei so Menschen die das so toll können.
00:22:40: also gibt's jemanden?
00:22:42: Die erste Assoziation habe ich mit Camilla Harris, die ähnlich sehr charming, sehr witzig, sehr charismatisch, auch sehr schlagfertig finde.
00:22:53: Die ist so die erste.
00:22:56: Der würde mir dann direkt einfallen, da müssen wir das jetzt schon vorziehen und warum hat er nicht gewonnen?
00:23:02: Aber das waren wahrscheinlich andere Themen.
00:23:05: Weil auftrittsmäßig fand ich sie auch der Hammer.
00:23:07: aber ich weiß gar nicht wie sie von den Männern so bewertet wurde weil wir hatten zum Vorgespräch hatten wir es ja auch davon.
00:23:17: Gibt es für dich auch einen Unterschied zwischen Mann und Frau?
00:23:19: Und wie du Tools beibringst?
00:23:21: oder weiß man vielleicht auch aus der Forschung, was eben funktioniert weil Du ein Mann bist.
00:23:28: Und was vielleicht nicht funktioniert bei Frauen in der
00:23:31: Wirkung.
00:23:31: Eine super spannende Thematik ja voll interessant also bei.
00:23:36: Also neben dem der Rhetorik spielt natürlich auch immer unglaublich viele Strategien, Techniken und Taktiken mit rein.
00:23:42: Das heißt welche Allianzen wo wie geschmiedet werden das hat sehr viel mit Macht zu tun.
00:23:46: auch also da sind natürlich viele Faktoren die ich jetzt zumindest nicht weiß die alle mit reingespielt haben.
00:23:53: Außerhalb der Bühne?
00:23:56: Ja logisch aber nichtsdestotrotz zur Bewertung Frauenrhetorik bewertet oder wie wird männliche Rhetoriek bewerted ist schon sehr faszinierend.
00:24:09: Bei einem Mann, wir können es ja mal kurz präzisieren bei einem Mann kann man sagen ein Mann der in der Führung erfolgreich ist der braucht zwei.
00:24:19: da kann man zwei Elemente identifizieren.
00:24:21: einerseits erstens er ist dominant und zweitens er isst kompetent.
00:24:28: Und wenn dieser Mann der dominante kompetente Mann eine Ansage macht werden alle sagen Ich mache, was Chef sagt.
00:24:36: Weil er bringt es in einer entsprechenden Art rüber mit einer Dominanz plus einer Kompetenz dahinter.
00:24:44: und dann hat man geguckt und Frauen wie führen Frauen?
00:24:48: Wie kommunizieren Frauen erfolgreich?
00:24:51: Und da hat man Frauen ins Feld geschickt die genauso dominant plus kompetent auftreten sollen.
00:25:02: Was ist dein Gefühl, Daniela und auch alle Zuhörerinnen und Zuhörer?
00:25:06: Lasst mal Bilder in euren Köpfen entstehen.
00:25:10: In einer Gehirnzelle ist ein dominanter kompetenter Mann, der eine Ansage macht.
00:25:16: Und in der anderen Gehirnszelle isst eine dominante und ebenso kompetente Frau.
00:25:22: Wirkt sie gleich?
00:25:23: Gibt es einen Unterschied in der Kommunikation?
00:25:27: Was sagst du?
00:25:34: Ich hab jetzt immer im Kopf so ein bisschen mitgedacht und habe dann eher gedacht, in der Bewertung ist das Problem.
00:25:42: Weil ich dachte eben also kompetente Frau da hab' ich ganz viele Bilder am Kopf und Dominant, da hab', ich dann gedacht okay es ist halt nicht die Dominanz, die ich bei Männern sehe sondern eher so in Richtung Souveränität geschoben.
00:25:57: Und dann habe ich gedacht, ja.
00:25:58: Dann ist eben die Frage... das weiß ich auch.
00:26:01: wenn man mit Leuten redet so wie sind die?
00:26:04: Das geht ja gar nicht!
00:26:06: Wie die hier durchregiert.
00:26:09: Also und deswegen meinte ich, ich glaube die Bewertung ist eher das Problem weil selbst wenn sie noch weniger domin.. Wenn man Dominanz messen würde wäre wahrscheinlich der Ausschlag bei der Frau immer noch weniger und gleichzeitig würde es als unangenehmer bewertet oder so.
00:26:25: Ja
00:26:25: voll Volltreffer Genau das ist es.
00:26:28: Also, dass heißt beim vergleichbaren Auftreten ist ein komplett anderes Bewertungskriterium.
00:26:34: die Frau wird auf einmal als arrogant, als aggressiv auch als bitchy eingestuft also wirklich übelste Attribute, die man der Frau zuschreibt bei dem identischen Verhalten was die Frau wie der Mann zeigt.
00:26:51: und dann hat man geguckt naja okay können halt Frauen nicht führen und entsprechend kommunizieren.
00:27:00: Man gab es aber lustige Sachen, manchmal ist ja Wissenschaft lustig und man hat geguckt na okay vielleicht müssen Frauen mehr flirten.
00:27:07: gucken wir mal was passiert?
00:27:10: Und dann hat man die Frauen ins Rennen geschickt, es blieb sie sind dominant aufgetreten waren kompetent plus ein gewisser Flirtfaktor.
00:27:20: Und was angestiegen ist, ist die Kurve der sexuellen Attraktivität.
00:27:28: Leider auf Kosten der Kompetenz.
00:27:31: Nein!
00:27:33: Fühlten sich die Männer manipulierter aber es hat nicht funktioniert.
00:27:38: Wir können sonst denken das hat überhaupt nicht funktioniert dachte man wieder naja gut Mist hat nicht funktioniert.
00:27:45: Und dann gab es einen dritten Versuch in der Studie und man hat wiederum Frauen ins Rennen geschickt mit, sie sind dominant aufgetreten, Kompetenz.
00:27:55: Dann gab's einen drittem Faktor und er nannte sich soziale Wärme Social Warms also wie Frauen das Frauen eine Wohlfühlatmosphäre kreieren dass sich alle gesehen gehört fühlen.
00:28:12: und das war der Missing Link den Frauen gebraucht haben, um in der Führung identisch erfolgreich zu sein wie der Mann.
00:28:21: Oder härter formuliert bei einem Mann ist es ein nettes nice to help wenn er sympathisch rüber kommt muss er nicht!
00:28:33: Er kann dominant plus kompetent sein.
00:28:35: das wird funktionieren.
00:28:37: wir leben in Zeiten wo wir uns schon auch wünschen wenn der man auch sympathisch ist aber Faktisch würde es auch funktionieren bei Dominanz plus Kompetenz.
00:28:48: Bei einer Frau ist das ein Must-have, dass sie soziale Wärme kreieren kann.
00:28:57: Ist sie nur dominant wird ihr kommunikatives Führungsverhalten schwer oder kaum funktionieren bis sie aber zu warm und zu weich.
00:29:06: ohne Dominanz wird es auch wiederum nicht funktionieren.
00:29:09: Das heißt, wir als Frauen müssen wirklich einen Spagat hinlegen.
00:29:13: Dominanz plus Gepart mit Social Worms sozialer Wärme
00:29:18: Aber finde ich super!
00:29:20: Also damit kann ich ja richtig gut was anfangen.
00:29:22: Schön!
00:29:23: Vor allen Dingen dass sich denkt naja es kann ja auch eine Stärke sein soziale Wärme.
00:29:29: Und wenn ich weiß, dass das gemessen funktioniert auch schon mal schön zu wissen, flirty kannst du knicken kann ja auch erleichtern sein, dass sich eher auf der sozialen Wärmelschiene komme.
00:29:41: und weißt er an wen ich auch denken musste?
00:29:44: Angela Merkel die Mutti und es wurde ja super oft unter Feministinnen und generell Frauen sie fänden das so unsäglich, dass sie mutti genannt wurde.
00:29:53: Ich habe dann immer so gedacht Also ich fand das hatte ja auch was.
00:29:59: Sie kümmert sich klar und jetzt könnte man nach deiner Studie sagen, da hat sie es nämlich richtig gemacht um ihre Macht zu erhalten und um kompetent und dominant also führungsstark zu sein.
00:30:11: Also sie hat sogar den richtigen Weg gewählt und es ist quasi eher falsch als wie wird sie denn da beschrieben?
00:30:18: Weil am Ende passt das ja sogar.
00:30:21: Ja total!
00:30:22: Ein super spannendes Beispiel.
00:30:27: Auch in meinen Augen verkörpert sie wirklich alle Faktoren ziemlich gut, sie hat eine Kompetenz, sie hatte eine Dominanz und sie hat eben diesen Social Warms.
00:30:38: Die Faktor klingt ein bisschen abwertend, aber das ist ja auch eine Artige.
00:30:43: Dass es dann oft schnell mit abwertenden Attributen assoziiert wird.
00:30:48: Aber anhand deiner – deswegen finde ich das so super!
00:30:51: Anhand deine Beschreibung würde ich jetzt sagen, dass würde ich eben nicht mehr als abwertender konotieren oder in meinem Kopf so abspeichern sondern ich würde je ab sofort denken It's the way you have to do it.
00:31:06: Das ist doch eine richtig gute Empfehlung, das finde ich jetzt so richtig.
00:31:09: und diese Studie.
00:31:11: könntest du uns die auch zur Verfügung stellen als wir?
00:31:13: Schicke ich euch auch zu verfügen!
00:31:14: Das
00:31:15: ist super weil ich immer auf der Suche bin was gibt es denn für Forschung?
00:31:21: noch weitere Sachen, die du frauen.
00:31:24: Also wenn wir kommen auch gleich mal zu deinem ... wie du mit denen arbeitest?
00:31:29: generell ja mit denen, die zu dir kommen aber auch mit Frauen dass du bleib mal bei dem Thema Frau noch das sehen wir mal.
00:31:37: eine Vorständin Die sagt ich möchte für uns stark auftreten und wirken.
00:31:44: was hast Du dann so ne Studie im Kopf?
00:31:47: oder wie gehst Du denn vor?
00:31:50: Also eine konkrete Studie habe ich nicht im Kopf, aber die erste Phase ist immer die der Analyse.
00:31:56: Wie wirkt denn die Frau auf mich?
00:31:59: Wie steht sie wie guckt sie wie läuft sie, wie artikuliert sie sich, wie strukturiert sie ihre Gedanken, wie schnell lässt sie sich aus ihrer Perspektive abbringen oder ablenken... Die erste Phase war immer die analytische Phase weil jeder spricht ja anders ein eigenes Temperament, eine eigene Energie, einen eigenen Witz und das muss ja auch dann am Ende alles stimmig sein.
00:32:26: Machst du denn mit den Interviews oder wie machst du das?
00:32:29: Ja, je nachdem was jetzt das Setting ist wenn sie eine Verhandlung hat gehen wir in eine Ver Handlung.
00:32:38: Dann
00:32:38: trainieren wir die Präsentation.
00:32:40: aber was ich versuche in meiner Arbeit ist immer sehr nahe die Realität nachzustellen.
00:32:44: also Ja, in der Welt der anderen Person.
00:32:50: Das ist so.
00:32:51: Sonst macht es ja keinen Sinn.
00:32:52: und wie also jetzt?
00:32:55: naja ich denke immer wenn jemand Vorstandsvorsitzende wird dann ist die sowieso schon mal dominant und kompetent.
00:33:05: Also wie viel muss man noch drehen?
00:33:08: oder was siehst du?
00:33:12: Ich hab jetzt so einen Diagramm vor Augen, man ist unten links und sie möchte aber oben rechts irgendwie ... Also wie viel Schieben geht soll muss ... Weiß ich nicht.
00:33:24: Wie viel willst du dann... Also wieviel musst du auch ein Bild im Kopf haben?
00:33:29: Oder ist das eher so ein Wunschbild oder muss dieses Wunschtbild von der Person kommen?
00:33:36: Ich glaub es muss erst mal klar das Ziel kommen.
00:33:39: also was will die Person erreichen?
00:33:43: Wo sind gerade die Fallstricke oder die Die Muster, wo irgendetwas nicht so richtig gut funktioniert?
00:33:50: Und wenn wir das haben was ist das Ziel.
00:33:52: Wo geht die Reise hin?
00:33:53: dann kann man auch in die Richtung Entsprechend in die richtung arbeiten.
00:33:57: aber ich habe jetzt keine keine Diagramme und also es Ist eher Ja.
00:34:03: und bei so personen die schon einen hohen führungspositionen sind wie Wie bewährt es zu So?
00:34:11: deren aktuelle Rhetorikfähigkeit nenne ich es jetzt mal generell auch so im deutschsprachigen Raum.
00:34:17: Ich habe immer das Gefühl, wir sind im deutschsprachen Raum eher so.
00:34:20: Rhetoric ist nicht unserst.
00:34:22: Mag vielleicht an dieser historischen Einordnung wie du es geschildert hattest mit dem Nationalsozialismus und dem Nicht- Beachten von Rhetorik, vielleicht ist es aber auch was sehr Deutsches.
00:34:33: Also ich finde im amerikanischen Raum die lernen ja viel mehr... Wir lernen's auch irgendwie anders mit dem Vortrag schon in der Schule.
00:34:40: also was würdest du sagen?
00:34:42: wo stehen wir da so?
00:34:43: Wenn du so auf die Wünsche nimm mal mal Wirtschaft wenn du an die Personen denkst
00:34:49: Ja ich glaube Rhetoreken ist idealerweise wird der früh angelegt und wir haben jetzt auch gar kein großes mündliches System, sei es in der Schule noch in der Uni.
00:34:59: Sondern wir werden ja hauptsächlich über die Schrift abgefragt wie müssen Klausuren schreiben, Seminar arbeiten?
00:35:04: Da gibt's ein paar Präsentationen, Referate aber in der Regel kriegen wir da auch gar nicht so richtig hilfreiches Feedback.
00:35:12: also ich weiß selber wie ich mich A. In der Schule B. Auch in meiner eigenen Unizeit durch die ganzen Vorträge gestammelt habe ohne dass ich wusste, was ich hätte besser machen können.
00:35:26: Und dann kann sich natürlich auch schnell aus so leichter Sprechängste manifestieren und weil man nicht genau weiß wie kommt man daraus?
00:35:34: Man merkt nur alles, was alles nicht funktioniert und was einen stört.
00:35:41: aber es fehlen die Tuts, die Hilfsmittel.
00:35:44: und deswegen lieb ich wirklich diesen Ansatz den Eberhard Witticher maßgeblich initiiert hat mit diesem extremen Pragmatismus, dass in relativ kurzer Zeit schnelle Veränderungen sichtbar sind die dein eigenes Denken und Sprechverhalten wirklich verändern muss.
00:36:02: Echt so klick im Kopf macht und wo man merkt okay ist jetzt keine Raketenwissenschaft.
00:36:06: das gibt ein paar Aspekte die man sich bewusst machen muss oder die man auch trainieren kann und sollte um dann eben ein sicheres Selbstwertgefühl zu haben und vor allem auch um selbst sicherer rüberzukommen.
00:36:21: Manchmal muss man ja auch lernen, zu blöffen selbst wenn ich denke oh Mann!
00:36:24: Ich zittere aber die Frage ist okay wie viel zeige ich jetzt nach außen?
00:36:28: Und wie kann ich vielleicht bestimmte Sachen blöfen?
00:36:32: Kannst du uns ein paar Beispiele nennen?
00:36:35: Vielleicht hast du so wie mir heißt es immer so case Fallbeispiele.
00:36:40: Also Was sagen wir mal so?
00:36:42: Was auffällt, wenn manche nervös sind?
00:36:45: oder ich kann euch mal kurz beschreiben aus meiner Sicht was auffält.
00:36:48: Wenn man sieht dass Rednerinnen und Redner im Stress sind dann merkt man oft das die Körperlichkeit einfriert.
00:36:57: damit meine Es gibt keinen Blickkontakt ins Publikum oder die Person weiß nicht wo sie hingucken soll.
00:37:05: Die Gästik friert relativ schnell ein, die Gäste ist schon auch eins meiner Steckenpferde weil die friert super schnell ein.
00:37:12: das sieht man auch immer in Prüfungen beispielsweise.
00:37:14: wenn kannst du dich an mündliche Prüfung erinnern sitzt in der mündlichen prüfung und jetzt wirst du etwas gefragt wo du denkst oh Scheiße habe ich nicht gelernt.
00:37:27: Prüfer riechen ja sowas, wo müssen sie nachfragen.
00:37:29: Und was oft dann einfriert?
00:37:31: wenn sich ein Studierender wirklich auch geniert oder schämt ist das dann auch?
00:37:37: du siehst dass Gehirn rattet und der Kopf wird roter aber der Rest des Körpers könnte fast nach Hause gehen weil er komplett eingefroren ist.
00:37:45: Du sitzt mit einer Hochatmung da die Schultern sind angezogen Und es ist gar keine Körperlichkeit, keine Bewegung mehr erkennbar.
00:37:53: Also rein körperlich man sieht's will ich sagen.
00:37:56: und der zweite Aspekt ist natürlich der stimmliche Aspekt dass man manchmal das Stimmlich hört, dass die Stimme wegrutscht oder zittrig wird.
00:38:05: Und der dritte Aspekt, an dem man es manchmal merkt ist das.
00:38:08: Sätze nicht zu Ende gesprochen werden sondern angefangen und dann weiß man nicht mein Gott was habe ich zu Beginn gesagt?
00:38:14: Und wie kriege ich die Kurve?
00:38:16: also das sind so vereint war die drei ersten Analyse Ebenen wie Körper Stimme Wort.
00:38:22: Was passiert da mit der sprechenden Person?
00:38:25: Ist das kongruent oder dürftet irgendwas?
00:38:29: ab
00:38:30: jetzt hat wahrscheinlich jeder Am Bildschirm wollte ich schon sagen, am iPhone oder wo auch immer dieser Podcast gehört wird im Auto.
00:38:39: So ein Bild im Kopf und sich vielleicht selber auch im Kopf.
00:38:44: wie kriegt man das dann gelöst?
00:38:45: Ich glaube du hast es auch mal genannt, du analysierst diese Stresspunkte und dann weiß ich ja, ich werde trotzdem unter Stress wahrscheinlich sein.
00:38:55: bei dem Vortrag löst du das jetzt auf, dass ich eben nicht meine Gistik einfriert oder mich meine Stimme verliere und ... Ich hab auch gerade als du das gesagt hast mit dieser, dass man seine Körperlichkeit verliert.
00:39:10: Und dann habe ich gedacht, das stimmt!
00:39:11: Das ist nämlich wirklich... Deswegen hab' ich das so hin auch an mir selber gesagt mit diesem Krumm stehen.
00:39:18: Es ist wirklich was mega cooles wenn du Leute so richtig entspannt auf der Bühne laufen siehst und es aber echt etwas.
00:39:26: Also da musst du schon sehr lange auf der Fühle stehen oder irgendwie.
00:39:32: Es gibt auch junge Menschen, die das warum auch immer richtig gut schuppen können.
00:39:36: Aber es gibt schon viele, die es einfach dann nicht haben und das würde ich jetzt nicht immer per se als sehr schlecht.
00:39:43: aber du siehst halt einfach wenn es einer so locker bleibt.
00:39:46: dass
00:39:46: ist
00:39:46: echt eine Kunst.
00:39:50: Und ich glaube in der Wirkung Und das merkt man vielleicht, hat man nicht sofort als Erklärung im Kopf.
00:39:57: Aber in der Wirkung ist es so, ah, der Souverän!
00:40:00: Ah, der Charisma – all diese Sachen kommen genau daher, dass er weiter entspannt oder so tut, als wäre er entspannt?
00:40:09: Man ist so dingend….
00:40:10: Also wie kriege ich das
00:40:11: weg?!
00:40:12: Na ja, du sprichst es hier an.
00:40:13: Also wirklich das eine ist entweder du bist talentiert und begabt und musst nichts machen?
00:40:18: Die gibt's auch, ne?
00:40:19: Gibt's
00:40:20: da?
00:40:20: Ja,
00:40:21: die gibt's tatsächlich.
00:40:22: Warum können die das?
00:40:24: Das ist echt... Das ist halt ein Talent!
00:40:27: Es liegt so, wird irgendwie in die Wiege gelegt.
00:40:29: also die bewundere ich auch.
00:40:32: Ich bin Meilenweit von solchen Talenten selber entfernt, aber die gibt's.
00:40:38: Die stehen da, die haben eine Lockerheit, ein Witz und eine Heiterkeit.
00:40:43: Die bringen alles mit.
00:40:44: Aber die kommen aus so einem Umfeld?
00:40:45: Weißt du wo ich das immer denke?
00:40:47: bei der Königsfamilie?
00:40:49: oder bei Königsfamilien generell.
00:40:50: Und dann denke ich immer, ja klar die sind nur auf Empfängen, die sehen immer im Umfeld irgendjemand, der eine Rede hat.
00:40:56: Prinz Charles als jetzt dieses Phanquette war und hier ist er glaube ich in den US-Aber wo er angeblich so witzig war.
00:41:01: Klar wurde ihm das geschrieben aber gleichzeitig so englischer Humor und der macht es keine Ahnung.
00:41:06: sein ganzes Leben macht er nichts als reden halten.
00:41:10: und wenn du dann als Enkel das siehst und dann kannst du's noch in drei Sprachen und dann denke Es ist halt was anderes, als wenn du in den Alpen aufwächst oder so.
00:41:20: Keine Ahnung, möchte ich jetzt ja im Alpen nicht schämen aber... Ist das das?
00:41:24: Ist es dein Umfeld?
00:41:25: Weil du musst doch eine Vision irgendwie davon haben!
00:41:30: Also klar, es wird auch sozialisiert wobei die glaube ich auch sehr viele Berater, Trainer, Coaches und der ganze Akademie glaube ich noch mit dabei.
00:41:40: Aber nee also nehmt darüber hinaus.
00:41:42: Ich bin fest davon überzeugt es gibt einfach auch Sprechtalente, die gibt's.
00:41:49: Und jetzt die anderen?
00:41:50: Was machen wir mit denen?
00:41:53: Ihr übt einfach wie Fahrradfahren und Autofahren lernen dazu eben die Analyse vorab.
00:41:59: Wo merkt man es, hört man es an der Stimme sieht man es am Gesicht in der Körperlichkeit Hört man es eher am Inhaltlichen, also der erste Punkt ist immer die Frage.
00:42:12: Wo fällt's denn auf?
00:42:13: An welcher Stelle und wo müssen wir dann
00:42:15: ansetzen?".
00:42:16: Und hast du da noch mal ein Beispiel irgendwie so einen... weil ich habe das ja im Bild im Kopf, wo du siehst ach das war mal ein Fall und folgendes Problem und das kam dann raus.
00:42:29: Ich bring dir noch ein schönes Beispiel.
00:42:30: Du bist ja auch so studierend, ich finde Studien toll!
00:42:37: Also man hatte Lehrkräfte untersucht und Lehrkräften sollten Kindern etwas beibringen.
00:42:45: Und den einen Lehrkräftner hat man gesagt ihr erzählt nur verbal, nur Mund auf Mund zu der Rest des Körpers Hände an die Hosen hat nicht bewegen nicht zappeln keine Gestik.
00:42:58: Und der anderen Gruppe hat man gesagt, ihr erzählt den Kids das gleiche.
00:43:03: Aber ihr übertreibt gestisch!
00:43:07: Es kann euch dämlich vorkommen aber ihr macht ein gestisches Feuerwerk und erzählt und erzählt.
00:43:14: Dann hat man ihn daher über Wissenstest festgestellt dass die Kids, die den gestikulierenden Lehrkräften zugehört haben deutlich besser Inhalte memorieren konnten als die, die einfach nur den zugehört haben wo der Mund nur auf und zu ging aber der Rest des Körpers nicht in Bewegung war.
00:43:33: Und das fand man so spannend dass man dachte meine Güte wenn die Gehstik so eine Auswirkungen auf die Zuhörfähigkeit hat auch auf die Merkfähigkeit dann hinterher was macht es denn mit den sprechenden Personen?
00:43:49: Dann hat man wiederum Personen gebeten, löst mal schwierige Intelligenzaufgaben.
00:43:57: Logigrätsel.
00:43:58: und der einen Gruppe hat man auch wieder gesagt Hände an die Hosen natt wirklich nur verbal kognitiv lösen nur Mund auf, Mund zu und der Rest bewegt sich nicht.
00:44:06: Und der anderen Gruppe, hat man gesagt genau das gleiche Löst diese Intelligenzen Logigrätsel aber übertreibt wiederum gestisch spricht laut, macht es unten gestisches Kasperletheater.
00:44:21: Und wiederum die Gestiktruppe, die Sprechenden, die gestikuliert haben waren
00:44:26: a.)
00:44:27: schneller in der Lösungsfindung
00:44:29: b.)
00:44:30: deutlich kreativer in der Lösungsfindung und das ist das Faszinierende an Gesten.
00:44:35: also es geht nicht nur um Lustiges Flattern oder Handwedeln, sondern die G-Stick hat eine total wichtige emotionale und kognitive Wirkung.
00:44:46: Auf uns während wir sprechen aber eben auch auf unser Publikum.
00:44:51: Und wenn du mich jetzt sehen würdest oder die anderen auch ich gestikuliere gerade wie wild um alles zu geben.
00:44:56: Ich
00:44:57: höre das, wenn du dein Mikro berührst.
00:45:00: Mist!
00:45:04: Jetzt hab ich das gehört von dir und jetzt sag ich, ja.
00:45:06: Ich möchte also mehr gestikulieren.
00:45:08: Hab ja gehört, verursacht mehr Wirkung.
00:45:12: Und jetzt kann ich hier Sami Molcho und so ... Da habe ich da eine ganze Körpersprache.
00:45:19: Ich glaube, da gibt's auch Fotos von ihm, wo er diese Gesteck macht?
00:45:23: Sagst du mir jetzt Führungskräfte machen, diese Gestik?
00:45:27: Das ist noch mal untermauern.
00:45:30: Ich würde zum Beispiel sagen, ich gestikule So wie ich es denke oder wie mein Körper das macht.
00:45:37: Aber ich habe nicht darüber nachgedacht, ob ich jetzt die Hand so oder so halte?
00:45:42: Ja also wir choreografieren keine Geste aber wir würden versuchen erstmal die Daniela-Gesten zu identifizieren.
00:45:51: was ist dein geistischer Stil?
00:45:53: bist du eben eher die introvertierte Extro also wirklich individuell und dann versuchen auf der Bühne deine Geste Du ansonsten in deiner Küche machst, die auf der Bühne zu haben aber noch ein Ticken größer.
00:46:06: Ah okay!
00:46:08: Krass.
00:46:08: und dann sagen die Leute was zu dir?
00:46:10: Oh das ist mir zu groß Das ist mir zu doll oder so?
00:46:14: Klar, es gibt auch einen zu viel Angesten.
00:46:17: Genauso wie es einen zu wenig Angesten gibt.
00:46:20: also man kann eben... Es gibt eine Phase der Übertreibung.
00:46:23: bis es sich dann eben rund anfühlt und auch aussieht muss man da etwas dosieren.
00:46:28: aber in der Regel ist das in meiner Erfahrung Eigentlich fast nie
00:46:33: zu viel.
00:46:34: Ja ja, es war auch eher so dass ich mir vorstellen kann das in deinen Coachings dann erstmal dein Gegenüber sagt den du trainierst.
00:46:41: oh da komme ich mir aber komisch vor und dann sagst du nein ist noch lange nicht genug.
00:46:46: das ist wie mit Make-up auf der Bühne geht immer ein bisschen
00:46:50: mehr.
00:46:51: Das ist ein guter Vergleich genau und du musstest auch sehen es reicht doch nicht aus dass ich sage sondern also ich arbeite auch im Video Feedback du musstes sehen Denkt sonst immer, komm du kannst ja viel erzählen.
00:47:02: Aber ich fühl mich doof und mein Gefühl aber das an der Stelle gleichen wir es auch immer ab.
00:47:09: Was gibt's denn noch so Probleme?
00:47:11: Ich glaube so Themen wie steh' ich Wie laufig.
00:47:14: Also bist Du dann immer... Du würdest gar nicht an den Texten arbeiten.
00:47:20: Du bist immer nur die, die in Nüme gehst dir Körper.
00:47:23: Nein deswegen sage ich Körper Stimme Wort.
00:47:27: also ah ja stimmt!
00:47:28: Du würdest auch Redenschreiben quasi oder noch mal sagen dass
00:47:32: ich schreibe keine reden aber ich reite reden mit vor genau.
00:47:36: aber es sind für mich immer drei ebenen die man also in die ich in meiner arbeit nicht trennen kann.
00:47:41: also für mich gehören körperstimmewort immer zusammen und körper und stimme sind so das fundament.
00:47:48: wenn du dich mit deinem körper um deiner stimme beim sprechen wohl fühlst habe ich einfach auch mehr gehirn kapazität von dir wo wir an das wort rangehen können.
00:47:57: Ja, das wäre nämlich meine nächste Frage.
00:47:58: Diese Reihenfolgekörperstimme Wort ist genau so gemeint?
00:48:03: Ich hätte jetzt immer gedacht man fängt beim Wort an und dann kommt der Rest.
00:48:07: Mache ich manchmal auch also je nach Anlass.
00:48:09: zum Beispiel mache ich es bei Es gibt manchmal in der Wissenschaft oder auch in der Wirtschaft Pitches wo du vielleicht drei Minuten fünf oder zehn Minuten hast Und da musst du deine Forschungsarbeit die du drei, vier, fünf Jahre vorbereitet hast und du hast drei Minuten Zeit um sie zu präsentieren oder fünf oder zehn.
00:48:30: Also auf jeden Fall super wenig Zeit!
00:48:33: Und an der Stelle hilft es manchmal den Personen eher als ersten Schritt am Inhalt zu arbeiten und dann in die Performance zu gehen.
00:48:43: Und dann mache ich's manchmal andersrum also je nachdem wie... Also genau wie das Setting ist, manchmal drehe ichs um.
00:48:50: Das stimmt.
00:48:52: Ich habe jetzt noch einen, so ein Fallbeispiel im Kopf.
00:48:55: Weil ich habe es so ein bisschen überlegt was hört man dann öfter mal und wann muss man an Anfang strichen auf die Bühne?
00:49:04: Und wie könnte man das Maximum rausholen?
00:49:06: Und ich glaube, was es für eine Situation auch gibt ist stelle doch mal kurz während eines Kongresses dein Projekt XY vor oder deine weiß Sag mal, deine Initiative muss nur kurz.
00:49:22: So stell doch mal kurz dieses Projekt vor und das ist für manche aber schon ein Riesending plus.
00:49:27: du willst ja eigentlich auch manchmal ist es ja ein Vertriebstool oder irgendwie.
00:49:33: Du willst ja, dass es darauf eine Reaktion gibt.
00:49:36: Also eine Wirkung die nicht nur ist oh mein Gott ich hab's geschafft diese drei Minuten oder was das Projekt vorzustellen so Ziel erreicht Ich habe sie überlebt Sondern eigentlich wäre er das Ziel.
00:49:47: danach kommt zehn Leute zu dir und sagen ich will an dieser Initiative teilnehmen oder so Wie würdest du bei jemand der jetzt sagt gesagt jetzt mal der arbeitet im Marketing?
00:50:00: Jetzt irgendwie hatte ich jetzt ein Podcast gehabt und gedacht, sie muss es mal richtig angehen.
00:50:04: Wie würdest du da?
00:50:05: das Maximum-Stichwort Rhetorik ist alles?
00:50:09: Was würdest Du tun?
00:50:11: Also bei solchen inhaltlichen Vorbereitungen ist manchmal ganz hilfreich sich mit Storytelling zu beschäftigen.
00:50:19: Storyteling die simpelste Struktur an jeder Story ist einen Dreiklang.
00:50:28: Jeden Film, die anschauen.
00:50:29: Jede Netflix-Serie jedes Buch sogar in der Bibel hat jede Story einen Dreiklang und das bedeutet es gibt immer einen Helden.
00:50:40: Zweitens dieser Held hat immer irgendein Problem ein Konflikt, ein Drama.
00:50:48: Ein Cliffhänger ist noch ein Problem, noch ein Konfekt.
00:50:51: Oh mein Gott schafft er es beim nächsten Mal das Problem zu lösen!
00:50:55: Und das dritte Element ist eben genau das Schafft's unser Held, das Problem zu lösen oder scheitert er dran?
00:51:04: Und aus rhetorischer Sicht werden wir jetzt ins wissenschaftliche Storytelling oder ins wirtschaftliches Storyteling gehen.
00:51:12: Sagen wir immer als erstes versuch mal deinen Publikum in die Heldenrolle zu bringen und wenn du damit gehst musst du denken okay mein Publikums ist der Held!
00:51:25: Wenn dein Publikuum der Helt ist was hat es für einen Problem.
00:51:31: Und aus Experten-Sicht sind wir meistens, haben wir schon längst das Problem gecheckt und wollen nur die Lösung erzählen.
00:51:36: aber die Lösung ist nie das Interessante.
00:51:39: Das heißt bei solchen Pitches ist immer die Frage okay wie schaffst du es deinem Publikum begreiflich zu machen?
00:51:47: Es hat ein Problem und du hättest da eine Lösung.
00:51:54: Würdest du sagen dass in der aktuellen Politik dass Publikum nicht zum Held gemacht wird, wie Bürgerinnen und Bürger.
00:52:03: Oder bei bestimmten Parteien wohl schon.
00:52:07: Und die haben dann auch noch die Lösung.
00:52:12: Aber da wollen wir jetzt nicht hinrutschen.
00:52:16: Nee, da rutschen wir nicht hin.
00:52:17: aber ich glaube das ist... Ich würde sagen es ist wirklich nicht nur generell ein politisches Problem.
00:52:24: Auch ich selber sehe mich immer wieder in wenn ich bestimmte Sachen habe, wo ich dann auch mal reinrutsche und denke ja, Lösung, Lösung.
00:52:32: Aber nie!
00:52:32: Man muss immer wieder einen Schritt zurücktreten und sagen okay wir sprechen das nicht für mein Gehirn sondern für die Gehirne meines Publikums.
00:52:42: und da was ist eben die Story?
00:52:45: Was ist das Drama der Konflikt?
00:52:47: Warum gibt es mich?
00:52:48: Warum gibts meine Dienstleistung?
00:52:50: Warum geht's meinen Produkt?
00:52:54: meinen Podcast, warum gibt's nicht?
00:52:56: Und was wollen wir lösen?
00:52:59: und wie schaffen wir es erst mal dem anderen begreiflich zu machen.
00:53:02: Da gibts ein total spannendes Problem, Dilemma, Konflikt... Das ist in jeder Story immer das Interessante.
00:53:11: Wir wollen immer am den Konflikten.
00:53:13: Eine Story ist immer uninteressant wenn der Konflekt mich nicht interessiert.
00:53:17: Wenn das Drama mich nicht interessant dann bin ich raus.
00:53:20: Die Lösung ist langweilig.
00:53:22: Finde ich.
00:53:23: aber Also kann man echt noch eine Weile drüber nachdenken.
00:53:26: bei all seinen Beispielen, die man so im Kopf hat.
00:53:28: Finde ich sehr gut!
00:53:29: Jetzt auf deine quasi wie du arbeitest.
00:53:34: Du hast gesagt, du analysierst und dann dass wir da nochmal kurz das quasi zu Ende machen.
00:53:40: also dann weißt du wie derjenige ist?
00:53:42: Du hast ein Ziel definiert.
00:53:44: Wie viel
00:53:44: Training ist da nötig?
00:53:46: Wie viele arbeiten die denn eng mit dir zusammen oder an sich selbst für sich selbst?
00:53:53: Also erfahrungsgemäß arbeiten wir drei bis fünf Treffen, ein bis zwei Stunden und dann haben wir schon einen relativ gutes Fundament wo was dann eben hilft das Ziel zu erreichen.
00:54:11: Ich habe immer wieder auch Kunden.
00:54:12: ich freue mich auch immer wenn ich immer wieder alle paar Monate oder manchmal Jahre liegen jahre dazwischen.
00:54:20: Kundinnen und Kunden kommen und sagen, ja ich war vor fünf Jahren da.
00:54:23: Und habe jetzt ein neues Thema.
00:54:26: Das ist immer total spannend wo die Reise hingeht aber ansonsten arbeite ich schon sehr auf Erfolg.
00:54:32: Auf relativ knappe Zeit begrenzt.
00:54:34: also mich interessiert eigentlich nur wie funktioniert es in der Praxis?
00:54:38: Also was ich will... Expertinnen und Experten meistens mit der Tendenz zur Introvertiertheit denen die Tools in die Hand zu geben, dass sie ihr Wort in die Stimme tragen.
00:54:52: Weil blöderweise wird manchmal die Welt von so vielen lauten extrovertierten Menschen dominiert und die leisen Stimmen interessieren mich.
00:55:01: Und wie können die leisend stimmen?
00:55:04: Mehr Tools mehr Handwerkszeug bekommen damit sie ihre leisen Ideen eben auch in die Welt hinaus pusten und damit wir eben so die Welt am Ende etwas besser machen können.
00:55:14: Das interessiert mich.
00:55:16: Ja, das ist super!
00:55:18: Also genau diese Stimmen müssen eigentlich auch laut werden.
00:55:25: Stichwort Rhetorik, Stilmittel und solche Sachen da gibt es ja dann.
00:55:30: manchmal lernt man das vielleicht auch noch an der Schule.
00:55:33: wie sehr denkst du in so rhetorischen Mitteln?
00:55:38: Und hier musst du eine Aufzählung machen und da weiß ich nicht, wie das war.
00:55:42: Da gibt es ja sehr komplizierte Namen auch dafür.
00:55:45: Wie sehr denkst Du mit solchen Instrumenten?
00:55:49: Wenn Du Instrumente sagst...
00:55:51: Gar nicht
00:55:52: so
00:55:53: sehr!
00:55:53: Ich denke eher in Strukturen aber jetzt nicht in rhetorischen Stilmitteln.
00:56:00: Das sind glaube ich andere viel besser.
00:56:02: Die hatte ich alle in der Uni aber Das sind nicht die Elemente, mit denen ich arbeite.
00:56:08: Was ich glaube, kann ist wirklich zu strukturieren auch individuell zu struktorierenden Themen weil wir als Sprechende... Wir lernen ja keine Texte auswendig!
00:56:19: Wir sind ja keine Schauspielerinnen und Schausspieler, dass du Texte Auswendig lernst aber du hast natürlich eine Komplexität in deinem Kopf, die du manchmal in super kurzer Zeit rüberbringen musst.
00:56:30: Wie bringt man das rüber, ohne dass es auswendig gelern klingt immer dämlich?
00:56:33: Also wir wollen halt nichts was abgelesen ist.
00:56:36: Dann fühlt man sich oft nicht angesprochen.
00:56:39: also braucht's bestimmte Strukturmittel um Gedanken, Ideen zu... wie so Klettergerüste, dass ich dann eine Idee habe, wie bringe ich meine Inhalte überzeugend rüber?
00:56:53: Ich hab einen, jetzt fällt mir nicht der genaue Titel des Buches ein guter Redner werde und gleichzeitig ein besserer Mensch.
00:57:03: Und der Gedanke, den ich nur hatte ist wie ... weil du gerade gesagt hast Ich habe die Komplexität im Kopf und ich muss das auf die Bühne bringen.
00:57:12: und dann hab' ich gedacht okay das eine sind die Inhalte und das andere is ja auch.
00:57:15: Wie bin ich?
00:57:16: Was ist meine Haltung zu dem Thema?
00:57:22: Deswegen kann mich so oft dieses ein bessere Mensch werden?
00:57:28: muss man daran auch arbeiten, weil du auch gesagt hast diese ruhigen Stimmen oder ist dieses was bin ich für ein Mensch?
00:57:35: Oder was von der Haltung habe ich zu Themen.
00:57:38: Siehst du das da oder dass man auch daran wirklich arbeiten muss?
00:57:44: Also idealerweise gehört es ja zusammen und das mit dem wie hast Du gesagt einen guter Mensch.
00:57:53: Wie werde ich
00:57:53: ein guter Redner und gleichzeitig ein besserer Mensch?
00:57:56: irgendwie so ähnlich.
00:57:57: Das ist ja Das Motto im alten Griechenland gewesen, ein Wirbonus.
00:58:03: Ein guter Mann zu werden und zu sein.
00:58:07: Heute würde man schon sagen einen guten Mensch.
00:58:09: also das heißt dass Rhetorik ist ja per Disziplin ein Instrument was immer auch negativ manipulativ eingesetzt werden kann und wird.
00:58:22: aber gleichermaßen teile ich schon den Ansatz von dem Autoren mit diesem Buch, wie kann man eben mit bestmöglicher Absicht was Gutes in der Welt mit seinen Worten bewegen?
00:58:35: Also ein guter Mensch zu sein und seine guten Worte zu finden.
00:58:41: Ich habe mal parallel das Buch recherchiert Redenschreiben wirken und ganz nebenbei ein besserer Mensch werden.
00:58:49: Ja finde ich schön!
00:58:53: Weil du gerade nochmal erwähnt hast, ich sag oft, es gibt so Menschen die Rhetorik und Kommunikation im Bösen anwenden.
00:59:00: Und da richtig erfolgreich sind!
00:59:02: Und weil du das auch für gesagt hast von diesen Leisenstimmen... Und irgendwie habe ich das Gefühl, die guten benutzen halt diese Instrumente nicht.
00:59:13: So jetzt könnte man sagen, warum machen das dann immer die bösen?
00:59:17: Keine Ahnung.
00:59:18: also Weißt du, auf was ich hinaus will?
00:59:21: Oder hast du direkt eine Meinung dazu.
00:59:25: Warum wird dieses Kommunikationstool nicht besser gelernt angenommen als wirklich als Instrument gesehen?
00:59:34: Ich würde sagen wir sind schon immer noch in der Welt wo wenn da einer mit großen Gesten käme oder sagen würde das müssen wir machen und es ist so wichtig dass dann auch immer nochmal schnell gesagt wird ach komm so wichtig ist das nicht?
00:59:48: Auch spannende Frage.
00:59:50: Rhetorik hat ja dann auch viel mit Macht zu tun, wenn du reden hältst hast du halt viel Macht und Menschen die viel Macht haben gehen blöderweise nach einer Weile oft nicht so richtig ethisch moralisch gut mit dieser Macht um.
01:00:08: das ist ja ein ganz eigenartiges Phänomen.
01:00:11: was passiert sobald Menschen Macht haben?
01:00:15: Und dazu befähre ich dir erstmal grundsätzlich Rhetoric dass man Macht hat.
01:00:19: Man steht vorne und wir beeinflussen, Wir haben eine Idee und wir lenken, wir beeinflussen Und ja irgendwann oft driftet dann dieser Machtaspekt in unethische, unmoralische.
01:00:38: Aber wo du es gerade sagst mit den Beeinflussenden?
01:00:40: Ich würde mal die These wagen, dass viele... Also reden wir mal nicht von Politik sondern auch von Wirtschaft und Wissenschaft und so, dass sie nicht beeinflussen wollen.
01:00:52: Also ich bin immer der Meinung, ich gehe auf die Bühne und dann möchte ich frame'n und dann will ich sagen – wenn ich moderiere es ja dann – so läuft das hier ab!
01:01:02: Ich will ja nicht sagen, jetzt sind wir alle total frei.
01:01:04: Also die Gedanken sind eh frei.
01:01:06: aber eigentlich will ich ja sagen hier das ist die Richtung wie beleute und ich würde jetzt mal annehmen dass es durchaus schon einige Geschäftsführerinnen und Geführer und keine Ahnung an Universitäten, dass die zwar irgendwie ein Großwort halten und irgendwie wissen sie müssen da weiß ich nicht was machen wirklich zu sagen, dass sie jetzt was bewegen wollen mit ihrer Sprache und ihrem Wort und ihrer Stimme und ihrem Körper.
01:01:31: Oh ich weiß nicht!
01:01:33: Weiß ich nicht wie das in deiner Uni so war oder so?
01:01:36: Weiß' ich gar nicht wollte du es gerade so gesagt hast.
01:01:39: Das ist vielleicht der Punkt, dass man nicht denkt Ich will beeinflussen
01:01:44: Ja... Sagen ja auch so ungern, ich hab jetzt Macht oder ich übernehme Verantwortung.
01:01:52: Oder ich habe Führung also das was ja gerade in unserer Gesellschaft man sucht ja grad nach Führungen und denkt ja klar wenn jetzt einer doch mal mich beeinflusst oder Führungsübernehmen würde indem er mir eine Vision aufbaut und sagt da geht's hin das wäre ja toll aber man hat das Gefühl es wird eben nicht.
01:02:10: Ja und gleichermaßen beeinflussen wir, ob wir nun wollen oder nicht.
01:02:14: Wenn es eine Öffnungsrede ist werde ich in irgendeiner Form
01:02:17: beeinflusst.".
01:02:19: Also ich habe das Gefühl da werden viele Chancen vertan.
01:02:22: Wir sind bei Mehrrock auf der Bühne.
01:02:24: Hast du noch Tipps für Frauen?
01:02:30: Mehr rauszugehen!
01:02:31: Ich glaube auch Frauen, wir müssen uns selber auch mehr gegenseitig supporten.
01:02:35: Das ist ja auch das was ich an deinem Podcast so fantastisch finde dass du dass du Frauen supportest und Frauennetzwerke hast.
01:02:43: Ich glaube, wir Frauen sind ja noch nicht allzu lange im Business-Bereich und wir graben uns da manchmal auch ganz schön gegenseitig den Schneide ab oder gehen in Konkurrenz miteinander.
01:02:54: Und das haben manchmal vielleicht sogar Männer aufgrund ihrer langen längeren Businesserfahrung besser drauf zu alliieren, zu kollaborieren – und Frauen, Frauen glaub ich, zu wenig!
01:03:08: müssen uns gegenseitig auch mehr supporten.
01:03:10: Sei es in Meeting, sei es in Netzwerken, sei ist auf Veranstaltungen.
01:03:15: Frauen haben wir werden strenger eben beäugt hat beguckt beobachtet und ich glaube wir müssen selber eben auch lernen mehr zu mehr zu kollaborieren.
01:03:27: also lasst uns mehr kollaboriert.
01:03:29: und gibt's was körper sprache gestik mimik mäßiges?
01:03:34: Ich habe jetzt gerade im Kopf gehabt diese Macht den Kopf nicht zur Seite, was ich dann manchmal auch eine blöde Empfehlung finde.
01:03:42: Weil manchmal entspricht es dem Ziel, den Kopf zur Seite zu machen.
01:03:46: Also gibt's da auch was an Tipps und Tricks?
01:03:50: Ja, das ist ja das was ich grad sag.
01:03:52: Egal was Frauen machen werden sie viel, viel schärfer beurteilt.
01:03:55: Das sagt der Tijen Onara auch so schön egal was sie anzieht wird sie beäugt beobachtet.
01:04:00: haben wir zu viele Schminke?
01:04:02: werden wir beobachtet?
01:04:03: haben wir Zu wenig Schmincke?
01:04:04: werden wir Beobacht?
01:04:05: sind wir zu sexy?
01:04:07: sind Wir zu androgyn gekleidet?
01:04:09: also dass das meine Ich auch alles mit so.
01:04:11: ja egal lass uns mal unterstützen egal wie Wie wir aussehen, Hauptsache etwas mehr gegenseitiger weiblicher Support.
01:04:20: Ob jetzt zu viel gelächelt oder zu wenig so.
01:04:23: Etwas mehr in die weibliche Unterstützung.
01:04:27: Ich glaube das brauchen wir.
01:04:28: Ein Kollege aus Hamburg, ich glaub Thomson heißt er ... Er hat gesagt, die Zukunft wird weiblich und er hat einen tollen Begriff genannt.
01:04:44: Also das ist halt das Tolle daran, dass Frauen mit all ihren Facetten ob geschminkt oder ungeschminkт im Business-Kleid oder sexy Dress.
01:04:55: Dass wir mehr Raum nehmen, mehr Stimme erheben.
01:05:03: Let's get loud ladies quasi!
01:05:06: Damit sind wir am Ende auch dieses Podcast.
01:05:09: Also, wir sollen ein bisschen mehr kollaborieren und let's get loud ladies' Stimme erheben!
01:05:15: Und wenn wir das Gefühl haben dafür brauchen wir Unterstützung dann gehen wir zu Jane Bormeister und haben festgestellt.
01:05:22: was war eine unfassbar kompetente mit Studien vollgesaugte und gleichzeitig ganz viel Tipps und Tricks und Empfehlungen ja gleichzeitig so eine Ruhe und Analysefähigkeiten, sie dann ran geht.
01:05:38: Vielen vielen Dank dass du zu Gast warst und so viel uns gegeben hast.
01:05:43: Danke schön!
01:05:44: Danke dir, Daniela.
01:05:45: Du warst aber auch eine fantastische Gesprächspartnerin.
01:05:48: Hast du mir ganz leicht gemacht?
01:05:50: Das freut mich und ich vielleicht auch noch mal.
01:05:52: so Stichwort Rhetorik.
01:05:54: und was man lernt – du hast so eine tolle Aussprache!
01:05:57: Es ist mehr bei der Monika natürlich auch schon aufgefallen und man denkt, ich nuschel hier manchmal so hin und ihr redet so schön deutlich.
01:06:03: Es ist wirklich ein Genuss Und ich glaube ein schönes female role model, dass man sieht.
01:06:10: Guck mal welche Wirkung man also.
01:06:12: du bist quasi dein eigenes gutes Beispiel.
01:06:16: Also vielen, vielen Dank.
01:06:17: Danke schön!
01:06:18: Wir packen das was wir besprochen haben an Wissen dann noch runter in die Show-Notes.
01:06:23: Wenn es euch gefallen hat liebe Hörerinnen und Hörern dann empfehlt natürlich diese Folge weiter vernetzt euch sowieso mit Jane Und empfiehlt den Podcast die Folge und wenn ihr noch ein weiteres Female Role Model kennt dann her mit dem Namen.
01:06:38: und ansonsten wie ich's eben schon gesagt hatte schließen wir wie immer mit Let´s Get Loved Ladies Tschüss Mehr Rock auf der Bühne.
01:06:50: Der
01:06:51: Podcast für Frauen, die wirkungsvoll kommunizieren.
01:06:54: mit Daniela Bublitz.